Vorbereitung für den Krisenfall treffen

Unser Leben kann durch viele Dinge durcheinandergebracht werden – ein schweres Unwetter, ein plötzlicher Stromausfall, Hochwasser, ein Unfall in der Nachbarschaft oder eine andere Krise. Katastrophen kommen plötzlich und unangekündigt. Wir geben Ihne hier ein paar Tipps, wie Sie sich vorbereiten können.

Grundversorgung sicherstellen: Lebensmittel & Trinkwasser

Grundversorgung sicherstellen: Lebensmittel & Trinkwasser

Es ist sinnvoll, einen kleinen Vorrat an Lebensmitteln und Getränken anzulegen — bei einem Stromausfall beispielsweise bleiben Supermärkte und Geschäfte geschlossen. 

Achten Sie dabei auf Lebensmittel, die lange haltbar sind, sich ohne Kühlung lagern lassen und ggfs. nicht gekocht werden müssen (z.B. Haferflocken, Konserven).

  • Planen Sie für mindestens drei Tage, besser zehn Tage — so sieht es das Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) vor.
  • Denken Sie bei Getränken besonders an genügend Wasser — z. B. zwei Liter pro Person und Tag.
  • Die Vorräte sollten “rollend” sein, d.h. Sie sollten die Lebensmittel und das Wasser in Ihren normalen Vorräte integrieren und verbrauchen, damit alles haltbar bleibt.

Wer es genau wissen will, kann sich hier seine Vorräte kalkulieren lassen: 

Ernährungskalkulator

Hausapotheke & Medikamente

Hausapotheke & Medikamente

Eine gute Hausapotheke kann im Notfall sehr hilfreich sein — besonders, wenn Sie auf Medikamente angewiesen sind oder die medizinische Versorgung eingeschränkt ist.

Stellen Sie sicher, dass Sie:

  • regelmäßig benötigte Medikamente in ausreichender Menge vorrätig haben (sprechen Sie dazu mit Ihrem Hausarzt oder Ihrer Hausärztin).
  • Verbandsmaterial, Pflaster, Schmerz-/Fiebermittel und ggf. andere wichtige Medizin griffbereit lagern.
  • Informationen über Ihre Medikamente, Dosierungen und eventuelle gesundheitliche Besonderheiten (z. B. Allergien) notieren und aufbewahren. Sie können auch die Notfallkarte bei sich haben.
Notfallgepäck oder Notfall-"Tasche"

Notfallgepäck oder Notfall-"Tasche"

Es kann Situationen geben, in denen Sie schnell Ihre Wohnung verlassen müssen — zum Beispiel bei Feuer, Evakuierung oder Hochwasser. In so einem Moment bleibt kaum Zeit, in Ruhe zu packen. 

Überlegen Sie heute schon:

  • Welche Dinge Sie im Notfall unbedingt mitnehmen sollten (z. B. Medikamente, Schlüssel, Brille, Ladegeräte und wichtige Dokumente, Kleidung…).
  • Packen Sie eine Tasche, die Sie griffbereit haben für den Fall, wenn es schnell gehen muss. 

Grafik: Was gehört in den Notfallrucksack? (PDF zum Download) (Noch in Arbeit)

Nicht vergessen: Wichtige Dokumente & Unterlagen

Auch Dokumente können entscheidend sein — z. B. Ausweis, Versicherungskarten, ärztliche Unterlagen, Kontaktdaten, Vollmachten. Im Ernstfall geht es darum, schnell das Wichtigste bei sich zu haben.

Bewahren Sie solche Unterlagen gesammelt und griffbereit auf — und denken Sie daran: Es kann sinnvoll sein, eine Kopie oder digitalisierte Version (z. B. Foto, Scan) zusätzlich zu haben.

TIPP:

Notieren Sie sich sicherheitsrelevante Telefonnummern (Ärztinnen und Ärzten, Nachbarn und Nachbarinnen, Notdienste) und bewahren Sie diese auch schriftlich auf — nicht nur im Smartphone.

Hinweis: Vorsorge ist nicht "Hamstern"

Als “Hamstern” wird laut des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) das Horten von Lebensmitteln und Gegenständen bezeichnet, die vermeintlich knapp werden könnten. 

Aber: ohne das “Hamstern” wären diese Dinge gar nicht erst knapp geworden. Ein Notvorrat sollten Sie sich in sicheren Zeiten anlegen und beim Einkaufen gezielt vorgehen, um wirklich nur das Nötigste zu kaufen.

Unser Projekt "Krisenfest"

Ältere Menschen und Menschen mit Einschränkungen sind in Notsituationen besonders auf Hilfe angewiesen. Darum ist eine gute Vorsorge für mögliche Krisen umso wichtiger:

Weiterführende Informationen & Hilfe

Der aktuelle Ratgeber “Vorsorgen für Krisen und Katastrophen” vom BBK kann hier kostenlos heruntergeladen geladen werden. Sie können sich den Ratgeber auch gerne bei uns im Service-Zentrum zu unseren Geschäftszeiten abholen.

Hilfreiche Informationen der Stadt Hamburg finden Sie hier: Bevölkerungsschutz in Hamburg

Wenn Hochwasser, Stromausfall oder eine andere Katastrophe eintritt, zählt jede Minute. Hier finden Sie Handlungsempfehlungen für Ihre Sicherheit.

Die Pflegeunterstützungskräfte (kurz PUK) sollen sich Menschen mit Pflegebedarf widmen und versuchen, den Katastrophenschutz entsprechend zu unterstützen. Ziel ist es, die Hilfsstrukturen vor Ort zu stärken und die Gesellschaft auf Katastrophen besser vorzubereiten.

Wenn Hochwasser, Stromausfall oder eine andere Katastrophe eintritt, zählt jede Minute. Hier finden Sie Handlungsempfehlungen für Ihre Sicherheit.

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