Wells gilt als „Vater“ der Science-Fiction. Mit seinen Geschichten über Zeitreisen, fremde Welten und die Zukunft der Menschheit wurde er zu einem der einflussreichsten Schriftsteller seiner Zeit. Doch Wells Werke waren wesentlich vielfältiger: Er verfasste auch zahlreiche realistische Romane und Erzählungen sowie soziologische Essays, in denen er sich mit den gesellschaftlichen Entwicklungen und Herausforderungen seiner Zeit auseinandersetzte.
Wells beschäftigte sich intensiv mit den Menschenrechten und formulierte ein Manifest, das später in die Entwicklung der Menschenrechtserklärung der Vereinten Nationen von 1948 einfloss. Auch die Idee eines Vereinten Europas beschäftigte ihn. Ein geeintes Europa sah Wells als möglichen ersten Schritt hin zu einer Art Weltstaat – und damit zu einer Weltordnung, in der die Menschheit ihre Konflikte friedlich lösen könnte, anstatt sich selbst zu zerstören.
Das Wissens-Café findet am zweiten Donnerstag im Monat von 16:15-18:15 Uhr im Service-Zentrum des DRK, Hoheluftchaussee 145, Bushaltestelle Gärtnerstraße, statt.
Die Teilnahme ist kostenlos.
Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.
