Die symbolträchtige Fackel, auch bekannt als „Licht der Hoffnung“, legte auf ihrem Weg von Dybbøl (Dänemark) bis nach Solferino in Italien auch in diesem Jahr einen Halt in Hamburg ein. Der DRK-Kreisverband Hamburg-Eimsbüttel erhielt die Fackel am Alsterufer bei der Meenkwiese und nahm dies zum Anlass, auf die drängenden Krisen unserer Zeit aufmerksam zu machen.
Die Übergabe an das DRK Hamburg-Eimsbüttel erfolgte auf besondere Weise: Mitglieder der Wasserwacht des DRK-Kreisverbandes Hamburg-Nordost brachten die Fackel über die Alster, wo sie von den Vorsitzenden des DRK Hamburg-Eimsbüttel, Dietrich Wersich, und der DRK Hamburg-Eimsbüttel-Stiftung, Volkmar Schön, sowie zwei ehrenamtlichen Einsatzkräften feierlich in Empfang genommen wurde.
„Gerade in der heutigen Zeit ist ein Symbol der Hoffnung wichtiger denn je“, betonte Volkmar Schön, Vorsitzender der DRK-Stiftung-Hamburg-Eimsbüttel. „Mit der Fackel und den mitgebrachten Symbolen möchten wir auch auf die aktuell größten Krisen und Konflikte – etwa im Gazastreifen, im Iran, im Sudan und in der Ukraine – aufmerksam machen und unsere Solidarität mit den betroffenen Menschen zum Ausdruck bringen.“
Der Fackellauf nach Solferino erinnert an die Schlacht von Solferino im Jahr 1859, die zur Gründung der internationalen Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung führte. Jährlich wird die Fackel von zahlreichen DRK-Gliederungen begleitet und symbolisch weitergereicht – als Zeichen für Menschlichkeit, Hilfe und Hoffnung weltweit.
